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Latexballons |
Folienballons |
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Material und Größe |
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| Latex ist ein Kautschukprodukt, hergestellt aus der Milch tropischer Pflanzen. Es ist ein Naturprodukt und deshalb ohne Umweltbelastung biologisch abbaubar ( Verrottung ). Eine gängige Größe von Latexballons ist der Durchmesser von 30 cm ( Mittel hoch/quer ). Die amerikanische Maßangabe ist 12 inches = 12 Zoll = 30 cm. Oft wird auch der Umfang angegeben ( bei 30 cm sind das 90-100 cm ). | Folienballons werden aus metallbedampfter Mikrofolie hergestellt und bedruckt. Sie sind stromleitend und müssen deshalb von elektrischen Freileitungen ferngehalten werden. Aus diesem Grund schicken wir Folienballons nur mit Ballongewicht. Die gängige Größe ist unaufgeblasen 45 cm ( aufgeblasen kleiner ). Andere handelsüblichen Abmessungen, vor allem bei Formenballons, gehen bis zu 100 cm. |
Dehnbarkeit und Platzgefahr |
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Latexballons sind beim Aufblasen erheblich dehnbar. Theoretisch besteht bei Markenprodukten Platzgefahr erst bei Überschreiten des Nennmaßes. In der Praxis kann das Nennmaß meist deutlich überschritten werden. Wir empfehlen, Latexballons vor der Füllung mit Helium-Ballongas zunächst mit Luft auf Nenngröße vorzublasen. Das bewirkt eine Vordehnung und zugleich Qualitätskontrolle und hilft Gas sparen. |
Die Alu-Haut der Folienballons ist nicht dehnbar. Deshalb haben Folienballons ein definiertes Volumen, das durch Aufblasen nicht vergrößerbar ist. Wenn man das versucht, besteht Platzgefahr an der Naht. Wird zu wenig aufgeblasen, wird der Ballon nicht prall. |
Auftrieb und Tragfähigkeit |
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| Grundsätzlich ist der Auftrieb eines jeden Ballons gleich dem Gewicht der verdrängten Luftmenge, welche wiederum abhängig ist von seinem Volumen. Fliegen kann er dann, wenn sein Gewicht deutlich geringer ist als sein Auftrieb. Bei einem kleinen Ballon ist diese Bedingung eventuell nicht erfüllt, weshalb er auch mit Gasfüllung nicht oder nur kurze Zeit fliegt. Um außer dem Eigengewicht noch Zusatzlasten zu tragen, muß ein Ballon einen Auftrieb haben, der das Eigengewicht + Last übersteigt. | |
| Ein runder Latexballon mit 30 cm Durchmesser hat ein Volumen von etwa 14 l und bekommt dadurch 14 g Auftrieb. Zieht man das Eigengewicht ab, so verbleiben theoretisch etwa 10 g nutzbarer Auftrieb. Damit sich der Ballon in die Höhe erhebt, muß man davon noch ein paar Gramm abziehen. Mit einer Postkarte von 2-3 Gramm kann der Ballon gut fliegen. Je kleiner ein Ballon aufgeblasen wird, um so mehr vermindert sich die Tragfähigkeit. Ballons unter 20 cm tragen wegen ihres zu geringen Volumens nicht einmal mehr ihr Eigengewicht, also fliegen nicht. | Ein runder Folienballon mit Nennmaß 45 cm hat etwa das gleiche Volumen wie ein 30 cm - Latexballon und deshalb auch den gleichen Auftrieb von 14 g. Da er aber selbst etwa 10 g wiegt, trägt er fast keine zusätzlichen Lasten. Folienballons dieser Standardgröße sind also aus diesem Grunde ( und sicherlich auch aus Preisgründen ) schlecht zum Steigenlassen von Kartengrüßen geeignet. |
Wie lange sind Ballons flugfähig ? |
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| Das Ballongas entweicht allmählich durch die Ballonhaut. Gasgefüllte 30 cm-Latex-Rundballons sind nur etwa 15 Stunden flugfähig. Bei Herzballons läßt nach unseren Erfahrungen die Flugfähigkeit schneller nach, wobei die Herzform immer mehr verloren geht. Also bei Ballonstarts immer möglichst wenige Stunden vor dem Start aufblasen ! Oder die Ballons erhalten eine Sonderbehandlung mit dem Mittel 'Hi-Float', mit dem man eine längere Flugfähigkeit erzielen kann. Luftgefüllte Latexballons halten einige Wochen, wenn sie nicht intensiver Sonnenbestrahlung bei hohen Außentemperaturen ausgesetzt werden ( dann auch nur wenige Tage ). Luftgefüllte Dekorationen in Innenräumen halten oft Monate. | Das Ballongas entweicht durch die Alu-Folie eines Folienballons langsamer als durch die Haut eines Latexballons. Ein 45 cm-Folienballon hält das Gas eine Woche und länger, bevor er seine Flugfähigkeit verliert, größere Ballons bleiben noch länger glatt und flugfähig. Außerdem kann ein mit einem sebstschließenden Ventil ausgerüsteter Folienballon mit Gas oder Luft nachgeblasen werden. Bei Nachblasen von zu viel Luft fliegt er natürlich nicht mehr, weil die Luft den Ballon zu schwer macht. |
Temperaturverhalten |
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Bei Schwankungen der Außentemperatur schrumpft ein Latexballon, oder er dehnt sich etwas aus. Temperaturrückgang ändert am Aussehen von Latexballons nichts, weil die Latexhaut trotzdem gedehnt bleibt. Temperaturanstieg und intensive Sonneneinstrahlung können aber einen Latexballon platzen lassen, vor allem dann, wenn er bis zum Nennmaß aufgeblasen ist. Beim Aufblasen kann das Dehnvermögen durch Anwärmen verbessert werden. Kalte Ballons sind steifer und platzen dadurch leichter. |
Der Außentemperatureinfluß gilt für Folienballons genauso wie für Latexballons, aber der Folienballon verhält sich bei Abkühlung etwas anders. Es geht in diesem Fall der Innendruck des Ballons zurück, wodurch seine Alu-Hülle nicht mehr gestrafft bleibt, sondern faltig wird. Kommt ein solcher abgekühlter und faltiger Folienballon wieder in die Wärme zurück, so dehnt sich der Gasinhalt wieder aus und der Ballon wird wieder glatt. |
Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit |
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Für Kleinkinder wird Aufsicht durch Erwachsene dringend empfohlen ! Gefahren für Kleinkinder beim Spielen mit Ballons bestehen durch die Ballonschnur ( Strangulationsgefahr ) und durch Hineinstopfen unaufgeblasener oder zerplatzter Ballons in den Mund ( Erstickungsgefahr ). Lassen Sie zerplatzte Ballons nicht herumliegen, sondern entsorgen Sie diese, und halten Sie unaufgeblasene Ballons von Kleinkindern fern. Wenn ein Ballon beim Aufblasen platzt, sind die Augen in Gefahr. Deshalb ist das Aufblasen mit einer Ballonpumpe sicherer.Bei Wikipedia ( unter Luftballon ) findet man einen Hinweis auf gesundheitsschädliche Bestandteile des Latexmaterials, weshalb einer Ballonpumpe der Vorzug gegenüber dem Mundaufblasen gegeben wird.Das Wegfliegen von Folienballons muß durch ein Ballongewicht oder Befestigung an einem anderen Gegenstand verhindert werden, damit sie durch ihre elektrische Leitfähigkeit keinen Schaden an Freileitungen anrichten können. Erlauben Sie nicht das Einatmen von Helium-Ballongas ! Es kann zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Atembeschwerden führen. |
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Lagerung von Latexballons |
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Bei Nichtbeachtung der nachfolgenden Hinweise können die Ballons durch natürliche Verrottung des Naturproduktes Latex rissig und damit unbrauchbar werden. Dunkel ( Schutz vor UV-Strahlung ) und trocken lagern. Lagerungstemperatur 15 - 25°C. Erwärmung macht steif gewordene Ballons wieder geschmeidig und gibt ihnen die Originalform zurück. Unverbindliche Angabe zur Haltbarkeit bei sachgerechter Lagerung : 1 bis mehrere Jahre. |
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